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Wassertiefe messen bei Eisdecke

Dieses Jahr (2009) machte ich mir den kalten Winter angeltechnisch zu Nutzen. Ich wollte endlich heraus finden, was an den Erzählungen dran ist, man könne das Echolot auch bei geschlossener Eisdecke verwenden.

Gesagt getan! Als bei uns am Vereinssee die Eisdecke über 20cm dick war, wollte ich nun heraus finden, ob ich die Tiefe messen kann. Ich kannte zwar schon die Tiefen aus sommerlichen Messungen, aber dadurch wusste ich wie tief es an den Stellen des Gewässers sein musste und konnte sehen, ob es stimmt was es anzeigt.

Ich verwendete das "3D Wide Vision" von Humminbird, das mir seit 1996 schon gute Dienste leistet. Lange Rede kurzer Sinn: es funtionierte! Man muss das Eis nur etwas zum schmelzen bringen (z.B. mit der Schuhsohle oder Handfläche glatt reiben) und dem Swinger plan auf die Eisfläche halten, dann sollte die Tiefe angezeigt werden. Inwieweit dabei die Bodenbeschaffenheiten differenziert werden können, lasse ich hierbei aber offen.

Der einzige Vorteil dieser Methode ist im Prinzip nur das Messen der Tiefen an stehenden Gewässern, an denen man nicht mit dem Boot, Futterboot etc. drauf darf.

Versucht es aus, ihr werdet erstaunt sein...

oben: im Schutze der Abenddämmerung auf dem See (oft verboten wegen Einbruchgefahr)

oben: mein Echolot "3D-Wide-Vision" von Humminbird mit umgebauten Geberteil am Saugnapf

oben: der Swinger (rechts) sollte dabei fest und plan aufs Eis gedrückt werden

oben: ganz deutlich zu erkennen - die Eisdecke, der Boden (mitte) und die Grayline (unten)


 ©carp-courier.com 

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