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Tigernuts

Einsatz
Tigernuts zählen neben den Boilies und Hailbuttpellets
zu den erfolgreichsten und fängigsten Ködern,
die je für Karpfen entdeckt wurden. Die kleinen
harten Erdmandeln sind auch nach stundenlangem Kochen
noch sehr hart. Genau aus diesem Grund sind sie bestens
geeignet als selektiver Köder.
Der große Vorteil an Tigernuts ist der Synergie-Effekt
und die Haltbarkeit unter Wasser. Werden sie von den
Karpfen an einem Futterplatz gefressen, so werden sie
nach mehreren Stunden wieder teilweise ganz oder zerbrochen
ausgeschieden. Sie behalten dabei ihre Attraktivität
und werden von weiteren Karpfen aufgenommen. So verteilt
sich das Futter im Verlaufe der Zeit im ganzen Gewässer
und der Köder ist überall vorhanden. Somit
steigt der Synergie-Effekt, da er dem Fisch ein Vertrauen
gibt, die Köder ohne Angst aufzunehmen, da er ihn
bereits kennt.
Tigernuts sollten meiner Meinung nach einen Tag eingeweicht
und danach 30Minuten bis 1Stunde lang gekocht werden.
Danach sollte man sie idealerweise eins bis zwei Tage
stehen lassen, damit sich die Stärke und Fruktose
mit dem Wasser verbinden kann und es eine schöne
schlabberig süße Gallerte bildet.
Unten: manche Tigers werden wie hier als Jumbo-Tigers
angeboten. Sie sind zwar nicht fängiger als die
kleinen Sortierungen, jedoch halten sie Barben, Weißfische
und andere Plagegeister von Haken fern - manchmal zumindest.

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