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Einleitung

Wie kam ich zu meiner ersten analogen Spiegelreflexkamera ...

Im Herbst 1995 besuchte ich wieder mal die Karpfenanglerausstellung in Braunfels.

Der Auslöser war die präsentierte Diashow Down East II, die dort an diesem Tag projiziert wurde. Sie war mit einer Hülle und Fülle an phantastischen Aufnahmen aufgebaut, von den Animationen und den großen Fischen ganz zu schweigen. Mein fotographisches Interesse wurde schlagartig geweckt. Ich ging sofort zu den Machern der Show und kam direkt mit Géza Aschoff in Kontakt, den ich mit meinen Fragen an diesem Abend ziemlich "auf den Sack" ging. Nach längerem Gespräch merkte er wohl meine Begeisterung und er gab mir seine Telefonnummer (vielleicht um mich auch loszuwerden!?).

Beim ersten Telefonat mit ihm hörte ich sofort heraus, mit welchem System die Actors von Carp-Vision die Aufnahmen gemacht haben. Es war von Nikon. Er erzählte mir, dass viele bekannte Karpfenangler von ihm aus der Köln-Bonner Szene Nikon-Kameras verwenden. Bisher hatten sie nur gute Erfahrungen mit den Kameras, Optiken und Blitzsystemen gemacht. Er erzählte mir voller Leidenschaft von den Vorzügen dieses Nikon-Systems. Je mehr er über seine Ideen erzählte, desto mehr konnte ich mir den Kauf einer Nikon vorstellen.

Im Januar 1997 entschloß ich mich zu dem Kauf einer F90X von Nikon im Mainzer Fotofachgeschäft Oehling. Ich hatte eine "kleine Summe" auf die Seite gelegt und wollte dies nun in eine Kamera investieren, die mich die nächsten Jahre begleiten sollte.

Aller Anfang ist schwer, besonders wenn man rund 3.300DM mit einer Optik und einem Blitz auf den Ladentisch hinblättern musste.

Heute kann ich nur dazu sagen: ich bin echt froh damals diesen Schritt gemacht zu haben. Diese Investition habe ich bis heute nicht bereut!


 ©carp-courier.com 
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